Ziele - Heilung

Neues Leben         Heilung         Schulbildung         Resozialisierung         Rückkehr zu der Familie


Innere Heilung

Die seelischen Verletzungen der Straßenkinder sind enorm und es bedarf einer inneren Heilung, die nicht allein durch menschliche Hilfe, wie z.B. die Psychotherapie, zu erreichen ist. Jahrelange Ablehnung, Verachtung, Einsamkeit und Selbstvorwürfe haben gemeinsam mit dem kaputten Leben auf der Straße bei den meisten Kindern zu großen psychischen und geistlichen Schäden geführt, die sich auch in ihrem Verhalten äußern. Bei vielen Kindern entladen sich die inneren Verletzungen durch verbale und körperliche Gewalt, die oft auch gegen sich selbst gerichtet ist. Andere ziehen sich total zurück und lassen niemanden an sich heran  sie sitzen zusammengekauert in einer Ecke und verweigern die Gespräche. Besonders auffällig und häufig ist das äußerst geringe Selbstvertrauen der Kinder. Der Hass auf die Eltern - besonders auf den Vater - vergiftet sie und verhindert ein gesundes seelisches Wachstum.
Das wichtigste Werkzeug in der Arbeit mit den Kindern ist daher das Gebet für die Kinder und mit den Kindern. Die Macht des Gebets ist nicht nur eine Verheißung der Bibel, sondern wird in der Arbeit mit den Kindern täglich neu bestätigt. Jeder der Mitarbeiter kann von vielen Veränderungen und Wundern berichten, die so klar, direkt und deutlich sind, dass selbst Zweifler diese Geschehnisse nicht mehr als Zufall bezeichnen können.


Körperliche Heilung

Die meisten Beschwerden werden von Hautkrankheiten, Blutarmut, unversorgten Wunden und den Folgen des Drogenkonsums verursacht. Eine Krankenschwester kümmert sich um die Verletzungen und Krankheiten der Kinder, auch ärztliche und zahnärztliche Versorgung ist entweder durch die Hilfe von befreundeten Ärzten und Ärztinnen gegeben oder wird durch die Spenden ermöglicht.

Die ausgewogene Ernährung trägt sehr stark zur Gesundung der Kinder bei, ebenfalls die regelmäßige sportliche Betätigung auf dem eigenen Sportplatz und im nahe liegenden Schwimmbad.